Winter in aantocht en het soort liefde dat je soms even laat twijfelen, maar nooit lang.

Der Winter naht und mit ihm die Art von Liebe, die einen manchmal zweifeln lässt, aber nie lange.

  • , Von Robin van Leeuwen

Der Winter ist offiziell noch Wochen entfernt (etwa um den 21. Dezember), aber versuchen Sie, das ernst zu nehmen, wenn es sich schon so anfühlt, als wären Sie in einem halbdunklen Märchen gelandet, in dem die Kälte kostenlos ist.
Die Luft ist feucht, der Wind ist eindeutig in Stimmung, und die Dunkelheit bricht schneller herein, als man die Motivation hat, wieder hinauszugehen.
Frühling? Sie liegt irgendwo unter einer Bettdecke im Koma.

Und inmitten all dieses Vorwintertrubels steht da Ihr Welpe.
Dieses kleine, pelzige Wesen, das durch Schlamm, Kälte und fallendes Laub flitzt, als ob die Jahreszeit nur für es beginnen würde. Man sieht es und schmilzt dahin.
Nicht durch den Herd. Durch ihn hindurch.

Doch hinter dieser charmanten Fassade verbirgt sich bekanntlich immer ein gewisses Chaos.
Das Kleinkindalter Ihres Welpen.
Dieses sanfte Bündel Liebe, das sich in einen entzückenden Sturm auf vier Beinen verwandelt und sich kein bisschen für deine Regeln, Grenzen oder deine psychische Stabilität interessiert.

Du stehst draußen, in einer Art feuchter, dämmriger Welt, wo der Regen von der Seite kommt und die Kälte überzeugt ist, dass Leid den Charakter formt. Du versuchst, ihn zum Pinkeln zu bewegen; er versucht, das Konzept des „Draußenseins“ völlig neu zu erfinden.
Zuerst möchte er hineingehen.
Andererseits doch nicht.
Dann iss die Blätter.
Dann kannst du pinkeln, aber erst, wenn du schon lange aufgegeben hast.

Doch als du schließlich eintrittst, halb erfroren, er stolz, als hätte er eine Expedition angeführt, schmiegt er sich an dich.
Dieses kleine, warme Etwas, das dein Herz erobert… sagt ohne Worte:
Gut gemacht, Mann. Mission erfüllt. Wir sehen uns in zwanzig Minuten.

Und dann spürst du es wieder.
Eine Liebe, die einen manchmal an seinem Verstand, seiner Geduld und den romantischen Vorstellungen von „Welpen sind süß“ zweifeln lässt.
Aber nie lange.
Denn ein Blick auf dieses Gesicht genügt, und alles in dir schmilzt schneller als Schnee auf einem Holzofen.

Und ehrlich gesagt?
Ich schätze es.
Ich schätze die Jahreszeiten, sogar dieses vorwinterliche Gewitter.
Die Kälte lässt die innere Wärme umso schöner erscheinen.
Die Dunkelheit verlängert die Augenblicke.
Und diese Vorwinterzeit, die wir eigentlich einfach Herbst nennen, verwandelt jeden Moment mit Ihrem Hund in ein kleines Wunder.

Dann bis morgen früh.
Wenn er um 6 Uhr morgens der Überzeugung ist, dass das wahre Leben draußen beginnt und die Welt neu entdeckt werden muss, und du ihm unfreiwillig folgst, weil es nie funktioniert, zu sagen, dass du keine Lust dazu hast.

Aber ach, dieses Gesicht, nicht wahr? Und dann ist man wieder völlig verloren.


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